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Fernunterricht statt Schule wegen Grippe in Frankreich

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Fernunterricht statt Schule wegen Grippe in Frankreich

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Frankreich verzeichnet derzeit mehr als 20.000 Fälle von Schweinegrippe pro Woche. Dies teilte die Organisation der regionalen Grippe-Beobachtungszentren des Landes mit. Ihre Zahlen liegen deutlich über den bisherigen offiziellen Angaben. In Frankreich sind derzeit vier Schulen wegen der Zahl der H1N1-Infektionen geschlossen; schon vor den Sommerferien war der Unterricht an einzelnen Schulen ausgefallen. Zum Schulbeginn nach den Ferien wurden Millionen von Informationsbroschüren verteilt. Für Schüler, deren Bildungsanstalt geschlossen ist, wurde Fernunterricht organisiert. So werden die Elèven zuhause über das Internet und auch über öffentliche Sender unterrichtet.

Wir haben Hausaufgaben bekommen, sagte eine Schülerin: Ein Buch-Kapitel sei zu lesen, das werde später geprüft; es gebe also einiges zu tun. Wärend in den Medien Anordnungen wie etwa ein Küss-Verbot Aufsehen erregen, haben französische Unternehmen offenbar andere Sorgen: Sie beklagen sich über die Kosten der angeordneten Hygienemaßnahmen: Das sei Geld, dass er nicht seinen Kunden abverlangen könne, sagte ein Unternehmer; der Kauf von Atemmasken und ähnliche Maßnahmen würden den Haushalt seines Unternehmens belasten. Nicht nur in Frankreich fürchtet die Wirtschaft schwere Schäden durch die Neue Grippe.