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Merkel nach CDU-Verlusten in der Kritik

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Merkel nach CDU-Verlusten in der Kritik

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Nach teils dramatischen Verlusten für die deutschen Christdemokraten bei den Landtagswahlen in Thüringen, dem Saarland und Sachsen haben konservative Politiker mehr Einsatz von der Kanzlerin gefordert. Angela Merkel müsse sich – vier Wochen vor der Bundestagswahl – klar zu den Liberalen als Koalitionspartner bekennen, hieß es.

Für die Sozialdemokraten zwar keine Traumergebnisse, aber auch keine Verluste – außer im Saarland: “Das ist ein guter Wahlsonntag, ein guter Wahlabend für die SPD. Dramatische Verluste für die CDU”, sagte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Er hofft, nach der Wahl weiter mitregieren zu können, weil es für Schwarz-Gelb nicht reicht: “Eines ist ebenso sicher: Schwarz-Gelb ist nicht gewollt in diesem Land.” Nur in Sachsen hat nun ein Bündnis von CDU und FDP eine Mehrheit im Landtag. In Thüringen und im Saarland könnte die SPD künftig regieren, aber nur mit Hilfe der Linken. Die zog im Saarland, der politischen Heimat von Linken-Co-Chef Oskar Lafontaine, erstmals in den Landtag ein, in Thüringen liegt sie, wie in Sachsen, vor der SPD. Das ist problematisch, denn SPD und Grüne wollen keinen linken Ministerpräsidenten wählen und die CDU warnt vor Rot-Rot im Bund – eine Zwickmühle für die SPD.