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Hungersnot in Guatemala


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Hungersnot in Guatemala

Angesichts einer drohenden Hungersnot hat Guatemala die Weltgemeinschaft um Lebensmittelhilfe gebeten.

Rund 24.000 Familien litten bereits unter Hunger, weitere 400.000 seien von Hunger bedroht – teilten die Behörden mit. Auf den Märkten des Landes werden kaum noch landwirtschaftliche Erzeugnisse zum Kauf angeboten, da die seit Monaten herrschende Dürre den Bauern selbst kaum genug zum Leben lässt. Besonders betroffen sind sieben der insgesamt 22 Provinzen im Südosten des mittelamerikanischen Landes. Guatemalas Präsident,- Alvaro Colom: “Wir ledien zum einen unter den Folgen der Wirtschaftskrise, da viele Auslandsguatemalteken arbeitslos geworden sind und nun keine Devisen mehr überweisen – zum Anderen natürlich jetzt unter der Dürre. Wir gehen davon aus, das die Trockenheit eine Folge des Klimawandels ist,- ohne die Regierungsprogramme zur Stärkung der ländlichen Regionen, sähe die Lage aber zweifellos noch schlimmer aus.” Wie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen mitteilte, sind besonders die Kleinsten die Leidtragenden der Situation: rund 63 Prozent litten an Unterernährung, hieß es. Mindestens 20 Kinder sind bereits verhungert.

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