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Zahlreiche Tote bei Anschlägen im Irak

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Zahlreiche Tote bei Anschlägen im Irak

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Ein Selbstmordattentäter hat im Nordirak rund zwanzig Menschen mit in den Tod gerissen, dutzende weitere wurden verletzt. Der Attentäter fuhr mit einem sprengstoffbeladenen Lastwagen mitten in eine kurdische Ortschaft und brachte die Ladung zur Explosion. Dabei stürzten mehrere Häser ein. Ein zweiter Attentäter wurde von der Polizei erschossen, bevor er den in seinem Lastwagen versteckten Sprengsatz zünden konnte. Beobachter vermuten, dass mit dem Anschlag der Konflikt zwischen Kurden und Arabern angeheizt werden soll. Die Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen hatten in der Provinz seit Januar zugenommen, als eine neue arabischen Partei die Provinzwahl gewonnen hatte. Der Anschlag erreignete sich in der Ortschaft Wardak unweit der Stadt Mosul. Auch in Bagdad und Umgebung kam es wieder zu Anschlägen: Im Zentrum der Hauptstadt explodierte ein Sprengsatz, als ein Polizeifahrzeug vorbeifuhr. Nach Angaben der Behörde kam mindestens ein Mensch ums Leben, weitere fünf seien verletzt worden. In dem südlich der Hauptstadt gelegenen Ort Mahmudija explodierten kurz nacheinander zwei Sprengsätze; dort starben mindestens zwei Menschen, weitere zehn wurden verletzt.