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Gemischte Reaktionen nach Opel-Verkauf

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Gemischte Reaktionen nach Opel-Verkauf

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Der vereinbarte Verkauf von Opel hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Die Insolvenz sei damit nicht abgewendet, meinen manche Fachleute, andere dagegen zeigen sich überzeugt, dass die Zukunft des Unternehmens gesichert ist.

Am deutschen Standort Eisenach herrscht vorsichtiger Optimismus. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der zugleich der Kanzlerkandidat der SPD ist, zeigte sich froh über die Entscheidung. Europaweit will der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna rund 10000 Stellen bei Opel und der britischen Schwester Vauxhall streichen, das wäre jeder fünfte Arbeitsplatz. Die Regierung in Berlin will Opel Deutschland mit rund 4,5 Milliarden Euro unterstützen, Österreich wiederum zeigte sich beim Thema Finanzspritzen bisher zurückhaltend. Die belgische Regierung beklagte, dass es bei der Opel-Krise an europäischem Zusammenhalt mangele.