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Kopf-an-Kopf in Norwegen

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Kopf-an-Kopf in Norwegen

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In Norwegen zeichnet sich ein knapper Ausgang der dortigen Parlamentswahlen ab.

Der amtierende sozialdemokratische Regierungschef Jens Stoltenberg hat versucht sich gegen die, in Umfragen leicht erstarkte, Opposition zu behaupten. Stoltenberg warf den Konservativen vor, den Wählern keine funktionsfähige Regierungsalternative zu bieten, weil sie untereinander zerstritten sei. Und tatsächlich dürfte die Bildung einer bürgerlichen Regierungsmehrheit äußerst schwierig werden: Haben doch die Vorsitzende der rechtspopulistischen Fortschrittspartei, Liv Jensen – wie auch die konservative Parteichefin Erna Solberg ihren Anspruch auf das Amt der Regierungschefin bei einer Niederlage Stoltenbergs bekräftigt. Zudem hatten die Liberalen zuvor angekündigt, auf keinen Fall mit den Rechtspopulisten koalieren zu wollen. Für den Fall eines konservativen Wahlsiegs wird in Oslo daher eine komplizierte und lange dauernde Regierungsbildung erwartet. Wahlkampfthemen im reichen Nicht-EU-Land Norwegen war vor Allem die Verwendung der immensen Einnahmen aus den Erölvorkommen,- sowie die weitere Asylpolitik.