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Nachhaltige Entwicklung: EU setzt auf Energiesparlampen

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Nachhaltige Entwicklung: EU setzt auf Energiesparlampen

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Die herkömmlichen Glühbirnen ab 100 Watt Stärke werden abgeschafft. Dasselbe gilt für herkömmliche Halogenbirnen. Die europäische Union will den Übergang zu Energiesparlampen in drei Jahren durchziehen. Warum?

Fünfmal geringerer Energierverbrauch bei sechs- bis zehnfach längerer Lebensdauer. Da amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis von Energiesparlampen schnell. Die EU hat das durchgerechnet: Mit den Energiesparlampen können Verbraucher ihre Stromrechnung jährlich um etwa 50 Euro verringern und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Andere Quellen rechnen sogar mit bis zu 166 Euro Ersparnis. Aber wie auch immer 2012 werden die Sparlampen nach den Richtlinien der EU die herkömmlichen Glühbirnen der alten Generation abgelöst haben. Doch während die Energieeffizienz der Energiesparlampen weltweit unstrittig ist, gibt es kritische Fragen zur Umweltverträglichkeit und Unschädlichkeit für den Menschen. Denn diese Lampen haben eine starke elektomagnetische Strahlung und enthalten zudem Quecksilber. Aus diesem Grund verlangt Monique Goyens, die Chefin des europäischen Verbraucherschutzbundes BEUC von Brüssel die Festlegung Sicherheitsrichtlinien: “Wir fordern eine Einschränkung des zulässigen Quecksilbergehalts. Außerdem müssen die Verbraucher vor möglichen Risiken gewarnt werden, wenn eine Energieasparlampe zerbricht. Darüber hinaus muss ein europaweites Recyclingsystem mit Sammelstellen eingerichtet werden.” Anders als herkömmliche Glühbirnen, müssen Energiesparlampen recycelt werden, d.h. man gibt sie dorthin zurück, wo man sie gekauft hat. Ähnlich wie Batterien kann man Sparlampen bei verschiedenen Verkaufsstellen abgeben. Die andere Option: man bringt sie selbst zum Wertstoffhof. Mehr über die EU kostenlos unter dieser Telefonnummer und im Internet bei europediret oder in einem Infobüro in Ihrer Nähe.