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Lukaschenko wirbt um Zusammenarbeit

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Lukaschenko wirbt um Zusammenarbeit

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Seit einiger Zeit darf der lange geächtete Alexander Lukaschenko wieder in die EU reisen: Seine zweite Fahrt führte den weißrussischen Staatspräsidenten nun zum Nachbarn nach Litauen.

Dort sprach sich Lukaschenko für eine “Überwindung der Stagnation” in den Beziehungen zur EU aus. Weißrussland ist seit Mai Mitglied der “Östlichen Partnerschaft”; allerdings verlangt die EU demokratische Fortschritte. Man bemühe sich um friedliche Beziehungen zu den Nachbarn, sagte Lukaschenko in Litauen, und achte den Weg, den jedes Land gehe. Man habe keine politischen oder Gebietsansprüche. Lukaschenko betonte aber auch, dass die Beziehungen zur EU auf Dauer kein Ersatz seien für das weißrussische Verhältnis zu Russland. In seinen Gesprächen in Litauen ging es um eine engere Zusammenarbeit, zum Beispiel in der Stromwirtschaft. Außerdem will Weißrussland Erleichterungen bei der Einreise nach Litauen: Weil der Nachbar zur EU gehört, brauchen Weißrussen auch für Reisen in Grenznähe ein teures Visum.