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Ahmadinedschad bestreitet erneut Holocaust

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Ahmadinedschad bestreitet erneut Holocaust

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Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat erneut den Holocaust bestritten. Bei einer anti-israelischen Kundgebung in Teheran sagte er, der Holocaust sei eine Lüge, die als Vorwand zur Schaffung eines jüdischen Staates gedient habe. Das zionistische Regime zu bekämpfen sei eine nationale und religiöse Pflicht. Erst Mitte der Woche hatte die Internationale Atomenergie-Organisation die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens aufgefordert, auf Atomwaffen zu verzichten. Israel hat den Besitz von Nuklearwaffen nie bestätigt oder dementiert, verfügt aber Experten zufolge über solche. Fortschritte in Richtung einer von Atomwaffen freien Region könnten nur erzielt werden, wenn einige Staaten bereit seien, ihre Haltung zu Israel wesentlich zu verändern, so David Danieli, der israelische Vertreter bei der IAEO in Wien. Wie die USA sind auch Fachleute der Atomenergie-Organisation der Auffassung, dass Teheran ein Raketensystem entwickelt, das mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden könnte.