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Messe für Videospiele

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Die Messe für Videospiele in Paris hat am Morgen ihre Pforten geöffnet. Nach der Gamescom in Köln ist sie die zweitgrößte der Branche.

Die Veranstalter rechnen mit rund 70.000 Besuchern. Im vergangenen Jahr waren es 50.000. Auch die Viedeospiel-Industrie leidet unter der Wirtschaftskrise: Nintendo verkaufte in der ersten Jahreshälfte 2009 rund 15 Prozent weniger Spiele als im Vorjahr. Mit drastischen Preissenkungen auf Spielkonsolen schafften Sony und Microsoft zuletzt Kaufanreize. Die Konzerne hoffen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft und wollen mit Innovationen punkten. “Für 2010 planen wir etwas ganz Neues: Videospiele, bei denen es nicht um direkte Steuerung geht. Stattdessen messen die Konsolen Puls und Blutdruck”, so ein Sprecher der Firma Nintendo. Das Spiel könne kontrolliert werden, indem man entweder ganz ruhig bliebe oder sehr aufgeregt werde. Die neuen Spielen sollen 2010 auf den Markt kommen. Derzeit dominieren Viedespiele, bei denen das Geschehen durch Bewegungen des Spielers gelenkt wird. Häufig kommt dabei der ganze Körper zum Einsatz. Rund 40 Prozent aller Video-Spiel-Fans in Frankreich sind weiblich. Die ist vor allem dem Trend hin zu Fitness-Anwendungen geschuldet.