Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Schwulenparade abgesagt


Serbien

Schwulenparade abgesagt

Der für Sonntag geplante Umzug von Schwulen und Lesben in Belgrad wird aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden.

Rechtsradikale Gruppen hatten gefordert, den Marsch abzusagen und mit Gewalt gedroht. Der serbische Innenminister Ivica Dacic hatte angekündigt, die Verantsaltung durch eine hohe Polizeipräsenz schützen zu wollen. Vertreter der serbisch-orthodoxen Kirche hatten die Kundgebung als “Marsch der Schande” bezeichnet. Die Bevölkerung reagiert unterschiedlich auf die geplante Kundgebung. Bei einer ersten solchen Veranstaltung im Frühjahr 2001, hatten randalierende Hooligans die Schwulen-Lesben-Parade angegriffen. Es gab zahlreiche Verletzte.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

welt

Unwetterschäden in Südeuropa