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Unwetterschäden in Südeuropa

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Unwetterschäden in Südeuropa

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Unwetter haben im Süden Europa erneut schwere Schäden angerichtet. Im französischen Mittelmeer-Department Var traten Flüsse über die Ufer und überschwemmten die Straßen mehrerer Städte. Nach starken, gewittrigen Regenfällen stiegen die Pegel gestern abend plötzlich schnell an, nach etwa drei Stunden hörte der Regen schon wieder auf. Das Wasser sei ganz plötzlich herangeströmt, wie eine Flutwelle, sagte ein Mann: Er habe bis zum Hals im Wasser gestanden, noch nie habe er so etwas gesehen, er habe alles im Wasser verloren, Personalausweis und Geld.

Auch auf der anderen, atlantischen Seite Südfrankreichs gab es Hochwasser-Alarm: In Bayonne im französischen Baskenland fiel in 24 Stunden doppelt so viel Regen wie sonst durchschnittlich im ganzen Monat September. Dort und auch im spanischen Baskenland haben sich die Wetterverhältnisse inzwischen wieder entspannt. Die Metereologen sagten für das Gebiet jedoch weiteren Regen voraus. Gestern waren innerhalb weniger Stunden bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Die Fluten verursachten im Baskenland großen Schaden an, doch kam niemand ums Leben. In den vergangenen Tagen waren durch Unwetter im Süden Spaniens drei Menschen ums Leben gekommen.