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Staatsbegräbnis für italienische Soldaten

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Staatsbegräbnis für italienische Soldaten

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Die sechs bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan getöteten italienischen Soldaten sind in Rom mit einem Staatsbegräbnis verabschiedet worden. Der Tag ist ein landesweiter Trauertag.

Der Sprengstoffanschlag auf einen Militärkonvoi war das schwerste Attentat auf italienische Soldaten in Afghanistan. Bei dem Anschlag am Donnerstag in der Hauptstadt Kabul wurden auch zehn afghanische Zivilisten getötet. Mindestens fünfzig Menschen wurden verletzt, unter ihnen vier weitere italienische Soldaten. Zu der Tat bekannten sich die Aufständischen der Taliban. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes sind dort einundzwanzig Italiener ums Leben gekommen. Im Westen des Landes sowie in Kabul hat Italien etwa 2800 Soldaten stationiert.