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Weitere Suche nach Bootsflüchtlingen

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Nach der Flüchtlingstragödie vom Wochenende werden in der Straße von Gibraltar noch Dutzende Afrikaner vermisst. Die Suche ist auch zwei Tage nach dem Unglück noch im Gange, die Hoffnungen auf Erfolg sind aber gering. Die wahrscheinlich etwa fünfzig Flüchtlinge waren mit einem Schlauchboot unterwegs, das Sonnabend früh sank. Elf Menschen wurden gerettet.

In der EU ist jetzt im Gespräch, dass solche Flüchtlinge schon im Mittelmeer abgefangen werden, um sie in Sammelflügen gleich wieder nach Afrika zurückzubringen. Über einen französischen Vorschlag dazu beraten heute in Brüssel die Innenminister. Die Grenzschutzagentur Frontex soll ihre Tätigkeit demnach auf solche Abschiebungen ausweiten. Dabei soll sie auch enger mit den afrikanischen Ländern zusammenarbeiten, von denen aus die Bootsflüchtlinge aufbrechen. Bisher dient Frontex der Abstimmung des gemeinsamen Grenzschutzes.