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Klimagespräche in New York

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Klimagespräche in New York

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Die Vereinten Nationen hoffen, mit dem eintägigen Treffen frischen Wind in die festgefahrenen Verhandlungen um das neue Klimaabkommen zu bringen. Dieses Abkommen soll im Dezember in Kopenhagen vereinbart werden und das bisher geltende Kyoto-Protokoll ersetzen.

Umweltschützer drängen zur Eile, aber auch mehr als vierzig Länder, die von einer Erwärmung und dem befürchteten Anstieg des Meeres besonders betroffen wären – die Länder nämlich, die auf Inseln liegen, wie zum Beispiel die Malediven. Diese Länder verweisen beim New Yorker Klimagipfel darauf, dass die bisherigen Zusagen der Industrieländer für einen geringeren Ausstoß an Treibhausgasen nicht ausreichten: Auch mit diesen Zusagen laufe es nach wie vor darauf hinaus, dass die Erde um drei Grad wärmer werde – drei Grad, das ist für die Inselstaaten doppelt soviel, wie es für ihr Überleben höchstens sein dürfte. Das große Ziel für die kommenden Klimaverhandlungen in Kopenhagen ist, dass sich die Erde um höchstens zwei Grad erwärmen darf, verglichen mit der vorindustriellen Zeit. Die Vorgespräche kommen aber zur Zeit aber kaum voran: Es gibt Streit, zum Beispiel um den künftigen Treibhausgasausstoß der Industrieländer – aber auch darum, wie viel Geld die Entwicklungsländer bekommen, damit auch ihre Wirtschaft wachsen kann, aber klimafreundlich. Umweltschützer warnen davor, dass die Zeit zum Handeln allmählich knapp wird.