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Niedrige Erwartungen an Dreier-Gipfel in New York

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Niedrige Erwartungen an Dreier-Gipfel in New York

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Israels Regierungschef Netanjahu ist auf Einladung von US-Präsident Obama zum  Nahost-Dreiergipfel nach New York abgereist. Dort wird er zum ersten Mal mit Palästinenserpräsident Abbas zusammentreffen.
 
Große Hoffnungen werden in das Treffen nicht gesetzt. Die Runde habe eher den Charakter eines unverbindlichen Gesprächs und eines Fototermins, berichteten israelische und palästinensische Medien.
 
Obama hatte zu dem Treffen eingeladen, weil der US-Nahostgesandte George Mitchell nach wochenlangen Vermittlungsbemühungen in der Region nicht den erhofften Durchbruch erreicht hatte.
 
Die Vorraussetzugen könnten schwieriger kaum sein. Abbas und Netanjahu haben vor dem Treffen deutlich gemacht , dass sie ihre bisherigen Positionen nicht aufgeben werden.
 
“Von palästinensischer Seite aus, wird das wohl kein besonders ausschlaggebendes Treffen sein, aber es ist für uns ein Schritt. Ein Schritt auf Obama zu, weniger auf Netanjahu.”
 
Die Friedensverhandlungen kommen nicht voran. Obama wollte alles besser machen als sein Amtsvorgänger George W. Bush. Er hatte bei seinem Amtsantritt versprochen, sich anders als sein Vorgänger persönlich für einen Nahost-Frieden einzusetzen. Aber die Fronten zwischen Israelis und Palästinensern haben sich weiter verschärft.