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Schwieriges Treffen in New York

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Schwieriges Treffen in New York

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Zumindest ein Handschlag ist noch möglich zwischen der israelischen und der palästinensischen Seite, zwischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und Präsident Machmud Abbas – hier, auf neutralem Grund, am Rande der UNO-Vollversammlung in New York.

Allerdings hat auch die amerikanische Vermittlung in letzter Zeit nicht viel gebracht: Die Fronten sind verhärtet, zur Zeit vor allem wegen der israelischen Weigerung, beim Bau von Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten nachzugeben. Gastgeber Barack Obama mahnt die beiden zur Eile; Verhandlungen über eine endgültige Lösung müssten bald beginnen, und man müsse ihnen eine Chance auf Erfolg geben. Man müsse vorankommen, fordert er – trotz der Geschichte, trotz aller Hindernisse und trotz allen Misstrauens. Dazu brauche man den Willen, den Teufelskreis zu durchbrechen, der Generationen von Israelis und Palästinensern in endlosem Konflikt und Leid gefangen gehalten habe. Der amerikanische Vermittler George Mitchell soll sich nun nächste Woche erneut mit Unterhändlern beider Seiten treffen.