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Die Proteste europäischer Milchbauern gehen weiter

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Die Proteste europäischer Milchbauern gehen weiter

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Italienische Landwirte versammelten sich vor dem Parlamentsgebäude in Rom, um gegen die niedrigen Preise zu demonstrieren. Zur Zeit kostet ein Liter Milch so wenig, daß die Produktionskosten nicht gedeckt sind. Die Bauern brachten Milchmaschinen nach Rom mit, die vielleicht eine Lösung sein könnten.

Ein Vertreter des italienischen Bauernverbandes sagte: “Wir sollten über eine andere Form des Vertriebs nachdenken. Zum Beispiel könnte man Milchmaschinen in Schulen, Krankenhäusern oder Büros aufstellen. Dann könnten die Leute einen Liter Milch für einen Euro kaufen. Einen qualitativ guten Liter Milch für einen guten Preis.” Auf der Straße in Rom wurden die Maschinen gut angenommen. Auf Drängen Frankreichs wollen sich am 5. Oktober die 27 EU-Staaten treffen, um einen Ausweg aus der Krise zu finden. Die Minister wollen sich unter anderem erneut mit der Forderung der Landwirte befassen, die für 2010 geplante Erhöhung der Milchquote um ein Prozent aufzuschieben.