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Hobby-Schatzsucher findet Gold der Angelsachsen

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Hobby-Schatzsucher findet Gold der Angelsachsen

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In England ist der Traum eines Hobby-Schatzsuchers wahr geworden: Er fand einen Goldschatz, dessen Wert kaum zu schätzen ist. Die 1500 Stücke stammen vermutlich aus dem Siebten Jahrhundert, aus der Zeit der Angelsachsen. Der Fund besteht aus 5 Kilogramm Gold und 1,3 Kilo Silber, aber sein kulturhistorischer Wert ist damit nicht anzugeben: Eine unglaubliche Ansammlung von Material sei das, sagt der Archäologe Kevin Leahy; noch nie sei in Großbritannien eine solcher Schatz von angelsächsischem Gold gefunden worden. Die Forschung habe mit diesem Material eine neue Ebene erreicht. Der Schatzsucher Terry Herbert, ein arbeitsloser Mann, fand das Gold mit einem einfachen Metalldetektor auf einem Acker in der Grafschaft Staffordshire. Das Gebiet gehörte einst zum angelsächsischen Königreich Mercia. Ein Richter in Staffordshire erklärte den Fund offiziell zum Schatz, womit er der Krone gehört und von Museen erworben werden kann – zum Marktwert. Der Erlös geht an den Finder und den Ackerbesitzer.