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In Honduras halten die Unruhen an

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In Honduras halten die Unruhen an

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Es gab erneut Krawalle und Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des gestürzten Präsidenten Zelaya.

Tausende Anhänger des ehemaligen Präsidenten hatten versucht, Polizeisperren zu durchbrechen, um zur brasilianischen Botschaft vorzudringen, wo Zelaya seit Anfang der Woche Zuflucht gefunden hat. Bisher sollen zwei Demonstranten ums Leben gekommen sein. Die Ausgangssperre wurde auf unbestimmte Zeit verlängert. Kurz zuvor war sie von der Interimsregierung für einige Stunden ausgesetzt worden, damit sich die Bevölkerung mit Lebensmitteln eindecken konnte. Die Regierung hatte die Menschen zur Ruhe aufgerufen und sie gebeten, keine Hamster- oder Panikkäufe zu tätigen. Ex-Präsident Zelaya hält sich nach wie vor in der brasilianischen Botschaft in der Hauptstadt Tegucigalpa auf. Dort hatte er nach seiner heimlichen Rückkehr Zuflucht gefunden.