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Es wird knapper für Schwarz-Gelb in Deutschland

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Es wird knapper für Schwarz-Gelb in Deutschland

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Deutschlands Kanzlerin wird sie bleiben, das steht so gut wie fest. Aber mit wem an der Seite – die Frage wird kurz vor der Bundestagswahl am Sonntag immer spannender. Angela Merkel und die CDU/CSU haben laut Umfrage von diesem Freitag zwei Prozentpunkte verloren.

Auch Vizekanzler Frank Walter-Steinmeier ist demnach mit den Sozialdemokraten um einen Prozentpunkt abgerutscht. Und obwohl Steinmeier und Merkel betont haben, dass mit der Großen Koalition nach vier Jahren Schluss sein soll, könnte ihnen am Ende vielleicht nichts anderes übrigbleiben. Denn selbst wenn die Liberalen zulegen, kommt die schwarz-gelbe Wunschkoalition von Merkel der Umfrage von Forsa zufolge nur auf 47 Prozent der Stimmen. Es wird also knapp. Die Liberalen haben ihrerseits ein Bündnis mit Sozialdemokraten und Grünen abgelehnt. Für die beiden allein reicht es der Umfrage zufolge auch nicht, und mit der Linken, die jetzt bei 12 Prozent liegt, wollen sie nicht regieren. Die Parteien machen sich nun an einen Last-Minute-Wahlkampf um die mehreren Millionen Unentschlossenen. Die CDU hat sich zum Beispiel eine 24-Stunden-Kampagne mit Anrufen bei den Wählern, E-Mails und SMS verordnet. Die Linke will ihre Wahlkämpfer bis in die Nacht zum Sonntag durch die Kneipen schicken.