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Flugzeugabsturz: Angehörige der Opfer in Paris

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Flugzeugabsturz: Angehörige der Opfer in Paris

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Vor über drei Monaten ist ein Airbus der Fluggesellschaft Air France über dem Atlantik abgestürzt. Jetzt sind Angehörige der dabei ums Leben gekommenden Passagiere von der französischen Jusitz nach Paris eingeladen worden.

Es ist das erste Mal, dass sie direkt von den Untersuchungsrichtern über den Stand der Ermittlungen informiert werden.
 
Eine Angehörige sagte: “Niemand hat bisher mit uns gesprochen. Sie sagen uns, die Ermittlungen werden noch Jahre andauern.Wir wollen aber nicht die nächsten Jahr so weiter leben.”
 
Ein Anwalt sagte: “Die Menschen, die hier hergekommen sind, wollen keine Details über die Arbeit der Justiz und der Polizei erfahren. Sie wollen ganz einfach konkrete Antworten auf ihre Fragen haben: Was ist passiert? Wann? Warum?”
 
Bei dem Unglück waren 228 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen 28 Deutsche. Die Absturzursache ist nach wie vor unklar. 

Zwei Versuche, die Flugschreiber ausfindig zu machen, sind angesichts von Meerestiefen von mehreren tausend Metern am Unglücksort bisher gescheitert. Frankreich hat nun eine dritte Suchphase für den Herbst angekündigt.