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G20-Gipfel beschließt IMF-Reform

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G20-Gipfel beschließt IMF-Reform

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Zu Beginn des G20-Gipfels in Pittsburgh haben sich die stärksten Wirtschaftsnationen auf eine Reform des Internationalen Währungsfonds verständigt. Das bestätigte EU-Kommissionspräsident Barroso. US-Präsident Obama will im Laufe des Tages eine Erklärung dazu abgeben.

Die Managergehälter sollen sich künftig am langfristigen Erfolg und nicht am Risiko orientieren, heißt es im Entwurf der Abschlusserklärung. Deutschland und Frankreich wollten vor allem die Boni begrenzen. Ob es dazu kommen wird, ist aber unklar. Die britischen und amerikanischen Finanzplätze wollten das verhindern. Schwellenländer wie Brasilien und China hatten schon länger mehr Mitsprache beim Währungsfond gefordert. Fünf Prozent der Stimmrechte wollen ihnen die reichen Länder übertragen, berichteten Medien. US-Finanzminister Timothy Geithner gab sich kurz vor dem Gipfel optimistisch: Bei den Kernpunkten der Finanzmarktreform seien sich die Länder einig, und es sei während der letzten Wochen und Monate hart an gemeinsamen Zielen und einem Zeitplan gearbeitet worden. Vor allem für die Schwellenländer könnte der Gipfel zum Erfolg werden: Dem Wall Street Journal zufolge sollen sie immer mit am Tisch sitzen, wenn über die Wirtschaft gesprochen wird. Die G20 sollen demnach die G8-Treffen weitestgehend ablösen. Eine Ausnahme soll es beim Thema Sicherheit geben.