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Hauptpunkte des G20-Gipfels

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Hauptpunkte des G20-Gipfels

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Die USA schließen sich dem “Basel II”-Abkommen an. Es gilt in Deutschland und anderen europäischen Ländern seit Anfang 2007. Es soll die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Finanzsystems stärken, die Wettbewerbsgleichheit verbessern und Risiken besser erfassen.

Die G20 haben sich in Pittsburgh darum bemüht, eine dauerhafte Erholung der Wirtschaft zu erreichen. Konjunkturprogramme dürfen nicht von heute auf morgen abgezogen werden, um die Heere der Arbeitslosen nicht noch zu vergrößern. Nach Jahren sagenhafter Gewinne und Gehälter müssen Banken und ihre Manager rund um den Globus künftig kleinere Brötchen backen. Die 20 führenden Wirtschaftsnationen wollen die Finanzbranche zu mehr Risikovorsorge und Bescheidenheit verpflichten. Garantierte Boni soll es schon erst recht nicht geben. Der Internationale Währungsfonds wird reformiert, so dass die Schwellenländer mehr Mitsprache haben. Die Stimmrechte im IWF werden zugunsten der bislang unterrepräsentierten Schwellenländer verschoben. Beim Thema Klimawandel konnten die G20 sich lediglich darauf einigen, dass Subventionen für fossile Brennstoffe abgeschafft werden. Die deutsche Delegation nannte die Ergebnisse von Pittsburgh auf dem Gebiet Klimaschutz “enttäuschend”.