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UNO: Netanjahu übt Kritik an Irans Staatschef

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UNO: Netanjahu übt Kritik an Irans Staatschef

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen scharf angegriffen, die die Rede des iranischen Staatschefs Ahmadinedschad nicht boykottiert haben.
 
Er warf den Delegierten vor: “Einen Mann auf das Podium gelassen zu haben, der den Mord an sechs Millionen Juden während des Holocaust leugnet.”
 
Zum Beleg hielt der Regierungschef einen Plan des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hoch, in dem eine Million Menschen dem Naziterror zum Opfer gefallen waren.
 
“Sind diese Pläne eine Lüge?” rief Netanjahu den Mitgliedern zu. Die iranische Delegation hatte zuvor den Saal verlassen.
 
Ahmadinedschad hat nicht nur mit seinen Angriffen gegen Israel für Empörung gesorgt. Auch sein Atomprogramm macht vielen Mitgliedstaaten große Sorgen.
 
Da kam die Resolution zur nuklearen Abrüstung gerade richtig. Das höchste UN-Gremium war auf Initiative der USA zu einer Sondersitzung mit etlichen Staats-und Regierungschef zusammengekommen. Den Vorsitz führte US-Präsident Obama. Die Resolution wurde einstimmig verabschiedet. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon würdigte die Zusammenkunft der Weltführer als “historischen Moment”.