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Obama: G20 "mutig und geschlossen" gegen Krise

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Obama: G20 "mutig und geschlossen" gegen Krise

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Die Gruppe der 20 will die globalen Wirtschaftsprobleme gemeinsam lösen. Darauf einigten sich die 19 Industrie- und Schwellenländer sowie die Europäische Union beim Gipfel in Pittsburgh. Die G8 sollen sich nur noch um politische Krisen kümmern.

Damit gewinnen aufstrebende Volkswirtschaften wie China, Indien und Brasilien mehr Einfluss. Sie haben künftig auch mehr Stimmgewicht im Internationalen Währungsfonds. “Mutig und geschlossen” habe man gehandelt, so ein zufriedener Gastgeber Barack Obama, und neue Rahmenbedingungen geschaffen für starkes, andauerndes und ausgeglichenes Wachstum. Künftig würden strenge Finanzmarktregeln herrschen, damit eine Krise wie diese nie wieder passieren könne. Nicht noch einmal dürften rücksichtslose Machenschaften Einzelner das Weltfinanzsystem und das Wohl der Menschen in Gefahr bringen, so der US-Präsident. Boni von Bankmanagern müssen sich künftig am langfrsitigen Erfolg orientieren. Eine Deckelung soll es aber nicht geben. Institute, die gegen die Regeln verstoßen, müssen mir Strafen rechnen. Und können gezwungen werden, mehr Eigenkapital vorzuhalten. Außerdem treten die USA dem so genannten Basel-II-Abkommen bei. Es sieht schärfere Eigenkapitalvorschriften für Banken vor. Fossile Brennstoffe sollen künftig nicht mehr gefördert werden, sonst blieb das Thema Klima in Pittsburgh auf der Strecke. Nach den Ausschreitungen der letzten Nacht protestierten in der Ostküstenstadt rund 10.000 Gipfelgegner friedlich gegen den Kapitalismus. Während er letzten Tage hatte die Polizei insgesamt rund 80 Demonstranten festgenommen.