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Wahl der Rekorde - positiv wie negativ

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Wahl der Rekorde - positiv wie negativ

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Die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag, sie ist eine Wahl der Rekorde, und auch die Beteiligung ist auf ein Rekordtief gerutscht. Und die Zahlen zeigen eines ganz deutlich: Deutschland ist eine Fünf-Parteien-Landschaft.

Die großen Parteien verlieren. Die CDU fuhr Hochrechnungen zufolge mit knapp 34 Prozent das schlechte Ergebnis seit 1949 ein und verlor im Vergleich zu 2005 1,5 Prozentpunkte. Mitschuld ist die bayrische Schwesterpartei CSU, die acht Prozentpunkte einbüßt und auf einen historischen Tiefststand fällt. Die SPD verliert elf Prozentpunkte und stürzt mit rund 23 Prozent auf ein Rekordtief. Die kleineren Parteien sind Gewinner, nie waren sie stärker bei einer Bundestagswahl: Die FDP gewinnt um die Hälfte und liegt bei fast 15 Prozent, Die Linke ebenfalls, sie kommt nun auf 12 Prozent. Die Grünen legen zwei Prozenz zu und kommen auf 10 Prozent – auch das ein Rekord, aber auch eine Niederlage: Sie bleiben kleinste Fraktion – und in der Opposition.