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Atomstreit mit Iran droht zu eskalieren

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Atomstreit mit Iran droht zu eskalieren

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Vor wenigen Tagen führte das Regime in Teheran neue Raketenversuche durch und ebenfalls seit kurzem ist bekannt, dass eine zweite Anlage zur Anreicherung von Uran gebaut wird. Vertreter der internationalen Gemeinschaft und des Irans nehmen an diesem Donnerstag in Genf eine neue Verhandlungsrunde auf. Der iranische Außenminister Manoucher Mottaki kam mit dem amtierenden EU-Ratsvorsitzenden, dem schwedischen Außenminister Carl Bildt, sowie mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu Vorgesprächen in New York zusammen. Die neue Anlage, deren Bau das Regime in Teheran zugegeben hat, entsteht in der Nähe von Qom. Doch ob davon in Genf die Rede sein wird, ist nicht sicher. Denn der Iran will nicht konkret über sein Atomprogramm verhandeln, sondern generell globale Probleme ansprechen. Die vor Tagen getesteten Raketen haben eine Reichweite von 2.000 Kilometern und sind in der Lage, Israel sowie amerikanische Militärstützpunkte in der Region zu erreichen.