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EU-Partnerschaft gegen den Krebs

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EU-Partnerschaft gegen den Krebs

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15 Prozent weniger neue Krebserkrankungen soll es in einem Jahrzehnt, bis 2020, geben. Mit diesem Ziel hat die EU jetzt eine Partnerschaft zur Krebsbekämpfung eingeläutet. Mitgliedsstaaten, Wissenschaftler, Patientenorganisationen und Überlebende sollen ihre Erfahrungen, neue Erkenntnisse und erfolgreiche Maßnahmen besser untereinander austauschen.

Beim offiziellen Startschuss in Brüssel war auch Belgiens Prinzessin Mathilde dabei: “Die langfristige, nachhaltige Aktion gegen Krebs in verschiedenen Bereichen – bei Prävention, Früherkennung, Forschung und Medikamenten – entwickelt sich weiter. Und genau dort setzt jetzt die Europäische Partnerschaft mit diesem Aktionsplan gegen Krebs an.” Unter anderem soll die Früherkennung in Europa ausweitet werden, da sie bislang zu wenig genutzt wird, klagt die EU-Kommission. Zudem geht es um bessere Prävention gegen Risikofaktoren und -verhalten – ob Rauchen oder krebserregende Stoffe am Arbeitsplatz. Ein weiteres Ziel ist, die Ungleichkeiten unter den Mitgliedsstaaten bei Prävention, Früherkennung und Sterblichkeit durch Krebs auf lange Sicht auszugleichen.