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Polanski kämpft gegen Auslieferung

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Polanski kämpft gegen Auslieferung

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Starregisseur Roman Polanski kämpft mit allen Mitteln gegen seine Auslieferung in die USA. Wegen einer mehr als 30 Jahre zurückliegenden Sexualstraftat war der Oskarpreisträger am Samstag bei seiner Einreise in die Schweiz verhaftet worden.

“Er lehnt es ab, ausgeliefert zu werden nach 32 Jahren. Sogar das Opfer fordert seit langem eine Einstellung des Verfahrens und wünscht sich, dass seine Verfolgung aufhört. Seine Verhaftung macht absolut keinen Sinn. Ich hoffe, dass man bald wieder zur Vernunft kommt!”, so sein Anwalt. Der Filmemacher hatte den Missbrauch der 13-jährigen Samantha Geimer gestanden, war aber 1978 aus den USA geflüchtet. In den USA gilt Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen immer als Vergewaltigung. Laut Medienberichten hatten die Schweizer Justizbehörden die Verhaftung präzise geplant. Die Schweizer Justiz beharrt darauf, dass sie rein rechtsstaatlich gehandelt habe und Polanski vor einer Auslieferung alle Rechtswege offenstünden.