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Rasmussen kommt mit Obama zusammen

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Der Krieg in Afghanistan steht im Mittelpunkt einer ersten offiziellen Begegnung zwischen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Präsident Barack Obama. Der Oberbefehlshaber der internationalen Afghanistan-Schutztruppe, der US-General Stanley McChrystal, will das Kontingent aufstocken. Obama muss über die Entsendung weiterer amerikanischer Soldaten entscheiden. Doch auch Kanadier und Europäer sind als Mitglieder der NATO gefordert. Er habe keine Illusionen, sagte Rasmussen in Washington. Weitere Kräfte seien notwendig. Man müsse damit rechnen, dass weitere junge Soldaten bei Terror-Angriffen der Taliban ums Leben kämen. Doch er stimme mit Präsident Obama darin überein, dass der Krieg keine freie Entscheidung zulasse, sondern notwendig sei. Den Beitrag der Kanadier und Europäer kleinzureden, wie man das bisweilen in den USA tue, könne eine Prophezeihung werden, die sich selbst erfülle. 40 Prozent der in Afghanistan stationierten Soldaten sind nicht Amerikaner. Soldaten nach Afghanistan zu entsenden, fällt keiner Regierung leicht. Auch jener in Washington nicht. Obama wird in den nächsten Wochen darüber entscheiden müssen.