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Stühlerücken bei der SPD

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Stühlerücken bei der SPD

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Nach der kalten Dusche bei der Bundestagswahl beginnt bei der SPD das Stühlerücken. Der gescheiterte Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier verzichtet auf den SPD-Vorsitz. Stattdessen wurde er zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Peer Steinbrück zieht sich ganz aus der Parteiführung zurück. Vielmehr scheint er mit einer Karriere bei der europäischen Kommission oder beim Internationalen Währungsfond IWF zu liebäugeln. Gewinner des Umstrukturierung in der SPD könnte Sigmar Gabriel werden. Der Ex- Umweltminister soll neuer Parteichef werden. Gabriel hat mit seiner klaren Haltung gegen die Atomenergie bei den Genossen überzeugen können. Nachdem Sieg von schwarz-gelb bekommt Angela Merkel Druck von den Gewerkschaften. Sie warnten vor der Streichung von Arbeitnehmerrechten und Sozialleistungen. Die Koalitionsverhandlungen von FDP und CDU sollen am Montag beginnen. Wer welches Ministeramt bekommt, soll aber erst am Ende der Gespräche geklärt werden.