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Tsunami: Monsterwelle schwappt über Samoa


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Tsunami: Monsterwelle schwappt über Samoa

Nach einem Seebeben hat ein mächtiger Tsunami auf den Samoa-Inseln schwere Verwüstungen angerichtet. Ganze Küstenbereiche wurden von fünf bis zu sechs Meter hohen Monsterwellen ins Meer gerissen. Mindestens 120 Menschen wurden getötet.

Am Dienstagabend Mitteleuropäischer Zeit (Dienstagmorgen Ortszeit) hatte ein Seebeben der Stärke 8 die Region erschüttert. Das Epizentrum lag zwischen der ehemaligen deutschen Kolonie Westsamoa und dem östlichem Teil der Inselgruppe, der zu den USA gehört. Die meisten Menschen in den Küstenregionen suchten nach dem etwa zwei bis drei Minuten dauernden Erdstoß umgehend das Weite, wie sie es gelernt hatten. Zeit für eine Tsunami-Warnung hatten die Behörden nicht, die Monsterwellen erreichten knapp eine Viertelstunde nach dem Beben die Inseln. Besonders schwer betroffen ist die Südküste von Samoas Hauptinsel Upolu. Die Ferienanlagen an der Küste wurden vollständig zerstört. Sehr beliebt bei Individualtouristen ist die Übernachtung in einfachen Hütten am Strand. Unter den Toten sind auch mehrere Touristen aus Australien und Neuseeland. Auf dem Flughafen der australischen Stadt Sydney berichtenten Rückkehrer aus Samoa über ihre schrecklichen Erlebnisse: Auch in den Inselstaaten Tonga und Kiribati richtete der Tsunami erhebliche Zerstörungen an.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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