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Tsunami-Warnungen in Anrainerstaaten

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Tsunami-Warnungen in Anrainerstaaten

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Nach dem Seebeben wurden in den Anrainerstaaten Tsunami-Warnungen ausgelöst. In Neuseeland brachten sich die Menschen auf höher gelegenen Landesteilen in Sicherheit. Die Behörden hatten mit einer etwa einen Meter hohen Welle gerechnet. Wie der Superintendent des Nationalparks von Amerikanisch-Samoa berichtet, hatte der Tsunami auf seiner Insel eine Höhe von bis zu sechs Metern. Das Wasser sei bis zu anderthalb Kilometer weit ins Inselinnere eingedrungen. Dort hatte man kaum Zeit zur Flucht gehabt: Die Flutwellen brachen bereits fünf Minuten nach dem Beben über die Küste herein.

“Das Problem ist: Wo die Küste nahe am Epizentrum liegt haben wir keine Zeit, die Daten zu verarbeiten und rechtzeitig eine Warnung herauszugeben”, erklärt Susam Hough vom US Geological Survey. In Japan rieten die Behörden nach Aufhebung der Tsunami Warnung zur Vorsicht an der Pazifik-Küste, die Höhe der Wellen könne noch für geraume Zeit variieren.