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Iran zur Zusammenarbeit bereit

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Bei den Atomgesprächen in Genf hat der Iran am Donnerstag vorgeschlagen, auf die umstrittenen Urananreicherung im eigenen Land prinzipiell zu verzichten. Wie EU-Chefdiplomat Xavier Solana den Verhandlungen mitteilte, ist der Iran auch zur vollen Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde bereit: “Im Prinzip haben wir uns verständigt, das schwachangereicherte Uran zur weietern Anreicherung in ein Drittland zu verbringen. Dort soll dann Brennmaterial für den Forschungsreakrtor in Teheran, der medizinische Isotope produziert, hergestellt werden”, sagte Solana.

Der iranischen Delegationsleiter Said Dschalili betonte allerdings, dass Zugeständnisse Teherans keine komplette Aufgabe des Atomprograms bedeuteten: “Wir stehen zu unseren Pflichten unter dem Atomwaffensperrvertrag und gleichzeitig halten wir an den nuklearen Rechten fest, die uns der Vertrag gewährt”, bekräftigte Daschalili. Kern des Atomstreits ist der Verdacht der Westmächte, dass der Iran unter dem Deckmantel der Urananreicherung für zivile Zwecke, spaltbares Material für den Bau einer Atombombe herstellt. Iran bestreitet dies.