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Die Mafia bedankt sich steht auf den Schildern die Demonstranten vor dem italienischen Parlament in den Händen halten

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Die Mafia bedankt sich steht auf den Schildern die Demonstranten vor dem italienischen Parlament in den Händen halten

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Sie protestieren gegen Pläne der Berlusconi-Regierung, eine umstrittene Steueramnestie zu verabschieden. Antonio Di Pietro, ehemaliger Anti-Korruptionsanwalt sagt nur: “Betrogen und mißbraucht. Das werden wir Italiener sein. Die Mafia sagt danke.”

Steuersünder, Bilanzfälscher und Geldwäscher können gegen eine Gebühr von fünf Prozent des unversteuerten Vermögens ihr auf Auslandskonten liegendes Schwarzgeld wieder nach Italien zurückschaffen. Dafür bleiben sie anonym und straffrei. Und der Fiskus kommt wieder zu Geld. Der Politiker Italo Bocchino meint: “Wir sind überzeugt, dass der Präsident der Republik das Gesetz zur Steueramnestie unterzeichnen wird. Ein Gesetz, dass bereits in vielen Nachbarstaaten gilt ohne das die Linken es zum Skandal gemacht haben.” Um zu verhindern, dass italienisches Geld, Gold, Silber und Juwelen in Steueroasen verschwinden, überwacht die Finanzbehörde mit Radar nun die Grenze zur Schweiz. Sie können an Hand der aufgezeichneten Nummernschilder die Fahrzeughalter oder besser die verdächtigen Steuerbetrüger ermitteln.