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Über 1100 Erbebenopfer auf Sumatra

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Über 1100 Erbebenopfer auf Sumatra

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Die Zahl der Erdbebenopfer auf Sumatra steigt immer weiter. Stündlich sinken die Hoffnungen, noch Überlebende zu finden. Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Todesopfer bisher auf 1100. In der Stadt Padang stürtzten mehr als 500 Gebäude ein oder wurden beschädigt. Darunter werden noch zahlreiche Opfer vermutet. Die Helfer sind rund um die Uhr im Einsatz, doch fehlt es ihnen vielerorts an schwerem Gerät, um Beton und Schutt beiseite zu räumen. Manche lebend gefundenen Opfer mussten durch kleine Spalte in den Trümmern mit Wasser und Sauerstoff versorgt werden, bis sie befreit werden konnten.

Tausende Menschen wurden obdachlos und mussten Notunterkünften beziehen. Viele bleiben aus Angst vor weiteren Erdstößen lieber im Freien. Das Erdbeben der Stärke 7,6 ereignete sich am Mittwoch vor der Insel Sumatra, am Donnerstag erschütterte ein weiterer schwerer Erdstoß die Insel.

In der 900.000 Einwohner-Stadt Padang suchen die Menschen verzweifelt auf den Listen vor den Krankenhäusern nach den Namen ihrer Angehörigen. Die Katastrophenbehörden nutzten Turnhallen als Leichenhäuser. Unterdessen ist die Hilfe für die Unglücksregion angelaufen. Militärflugzeuge bringen Hilfsgüter wie Decken, Zelte und Stromgeneratoren nach Sumatra.