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Erstes Lebenszeichen


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Erstes Lebenszeichen

Es ist das erste Lebenszeichen von Gilad Schalit. Der von der Hamas entführte israelische Soldat grüßte in der Botschaft seine Familie und äußerte die Hoffnung, dass die Regierung seine Freilassung möglich machen werde. Er sagte außerdem, dass er sich gesundheitlich gut fühle und von seinen Entführern gut behandelt werde. Schalit wurde im Juni 2006 im Gazastreifen entführt.

Noahm Schalit erinnerte an das Schicksal seines Sohnes, obwohl Gilad in guter Verfassung zu sein scheine, habe er doch 1200 Tage und Nächte in einer Hamas-Zelle verbracht. Alle Hoffnungen auf eine schnelle Freilassung des erst 23-Jährigen liegen auf dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Unter deutscher Vermittlung wurde das aktuelle Video im Austausch gegen palästinensische Gefangene organisiert. Israel ließ für das Video 19 Palästinenserinnen frei. Der Austausch wird als Zeichen gewertet, dass die Verhandlungen voranschreiten. Die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas will rund 1000 in Israel inhaftierte Palästinenser für die Freilassung Schalits erpressen. Der politische Führer der Hamas sagte in Damaskus: “Der palästinensische Widerstand, der in der Lage war, Schalit gefangen zu nehmen und ihn gut zu behandeln, wird auch in Zukunft Schalits entführen, solange bis kein einziger Palästinenser mehr in israelischen Gefängnissen übrig ist. Die Vermittler werden nun in den kommenden Monaten versuchen, den beiden verfeindeten Verhandlungsparteien einen Kompromiss abzuringen.

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