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Drei Tage nach dem schweren Erdbeben in Indonesien werden noch immer 4000 Menschen vermisst. Dies teilten indonesische Behörden mit.

Über die Zahl der Todesopfer gehen die Schätzungen weit auseinander: Während die Indonesier bislang nur 460 Tote bestätigten, gehen die Vereinten Natiionen von rund 1100 Toten aus. Wie viele Menschen unter den Trümmer noch leben ist ungewiss. Verschüttet unter dem Ambacang Hotel in der Stadt Padang sollen sich noch Überlebende befinden: “Ich habe gestern um etwa drei Uhr eine SMS bekommen. Da drinnen sind acht Leute gefangen. Sie haben gesagt: Bitte macht nicht mit den großen Maschinen weiter, wir werden sonst erschlagen.”, so Arka Melvi Karmani, Chef des Rettungsteams. Weniger optimistisch ist der indonesische Vizepräsident Jusuf Kalla. Nach seinem Besuch in der Stadt Parmian in der Nähe des Epizentrums des Bebens der Stärke 7,6 glaube er nicht, dass noch viele Überlebende geborgen werden könnten. Unterdessen sind in Indonesien Hilfslieferungen und Rettungsteams aus 14 Ländern eingetroffen. Darunter auch Bergungsexperten mit Suchunden. Sie haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, in der Trümmerlandschaft doch noch Überlebende zu finden.