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Massenbegräbnisse in Indonesien

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Massenbegräbnisse in Indonesien

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Vier Tage nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra sind immer noch Tausende unter Trümmern verschüttet.

“Die Zahl der Todesopfer könnte auf 3000 ansteigen”, sagte der indonesische Gesundheitsminister Siti Fadillah Supari. In dem Gebiet um die Stadt Padang geht die Suche nach Überlebenden weiter. Doch mit jedem Tag schwindet die Hoffnung. Mindestens 560 000 Menschen im Erdbebengebiet seien auf Hilfe angewiesen, darunter 180 000 Kinder, so die Einschätzung des Kinderhilfswerkes UNICEF. Vor allem in abgelegenen Gebieten warten Überlebende noch dringend auf Nahrung, Medizin und Notunterkünfte. Trotz der Hilfslieferungen aus aller Welt häufen sich die Klagen über die schleppende Verteilung der Güter. Unterdessen steigt in dem dicht besiedelten Gebiet der Stadt Padang die Seuchengefahr. Zahlreiche Leichen liegen in den zerstörten Gebäuden. Massenbegräbnisse finden statt.