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Schlammlawine auf Sizilien

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Schlammlawine auf Sizilien

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Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Schlammlawinen auf Sizilien ist auf mindestens 21 gestiegen.

In den Vororten der Hafenstadt Messina bargen Feuerwehr und Zivilschutz erneut mehrere Tote,-über 30 Menschen werden noch immer vermisst. Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi will sich heute ebenfalls ein Bild von der Lage machen. Der Chef des WWF Italia klagt: “Wir haben das Schwarz-Bauen ohne Genehmigung zu lange akzeptiert,- so getan, als wäre das bebaute Gelände stabil. Das war es aber nicht. In Italien sind fast 6000 Gemeinden auf hydrogeologisch bedenklichem Terrain entstanden. Dort kommt es zu immer wieder zu Erdrutschen und massiven Wasserschäden. Allein 270 Fälle davon,- haben wir hier auf Sizilien”. In den betroffenen Ortsteilen von Messina gehen die Rettungsarbeiten unterdessen trotz erneuter Regenfälle weiter. Die schweren Erdrutsche waren in der Nacht zum Freitag durch heftige Unwetter ausgelöst worden. Mehr als 80 Menschen wurden verletzt.