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Kaum noch Hoffnung für Erdbebenopfer

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Kaum noch Hoffnung für Erdbebenopfer

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Fünf Tage nach der Erdbebenkatastrophe auf der indonesischen Insel Sumatra schwindet die Hoffnung, noch Überlebende unter den Trümmern zu finden. Obwohl die internationale Hilfe voll angelaufen ist, beklagen die Menschen sich über eine schleppende Verteilung von Hilfsgütern. Vor allem in abgelegenen Regionen warteten Überlebende noch dringend auf Nahrung und Notunterkünfte. Das Ausmaß der Katasrophe in den ländlichen Gebieten wurde erst allmählich klar. In der Provinz Pariaman werden 800 Dorfbewohner vermisst. Das Rote Kreuz vermutet, dass sie bei Mindestens drei weitere Dörfer wurden von Erdrutschen vollkommen begraben. Die Behörden gehen davon aus, dass bis zu 3000 Menschen bei dem Erdbeben vom 30. September umkamen.