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Rebellen stimmen Entwaffnung zu

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Rebellen stimmen Entwaffnung zu

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Im Nigerdelta haben mehrere Rebellengruppen einem Amnestieangebot der Regierung zugestimmt und ihre Waffen abgegeben.

Der nigerianische Präsident hatte den Rebellen in der ölreichen Konfliktregion ein Ultimatum gesetzt, den vor 3 Jahren begonnenen Kampf aufzugeben. Die Aufständischen wollten eine größere Beteiligung der Bevölkerung des Nigerdeltas an den Einnahmen aus der Ölförderung in der Region erreichen. Mit Anschlägen auf Fördereinrichtungen im Delta und der Entführung zahlreicher ausländischer Mitarbeiter der Ölfirmen verursachten sie eine Drosselung der Produktion um etwa ein Drittel. Die Rebellen werfen den Ölfirmen vor, die Umwelt des Deltas und die Lebensgrundlage der Fischer und Bauern zu zerstören. Mehrere Rebellenführer haben angekündigt, sie würden mit ihren Männern in den Busch zurückkehren und weiter kämpfen, falls die Regierung ihre Zusagen nicht erfüllt.