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Selbstmorde: Konsequenzen in der Chefetage

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Selbstmorde: Konsequenzen in der Chefetage

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Nach einer beispiellosen Serie von Selbstmorden bei France Telecom gibt es in der Chefetage personelle Konsequenzen. Stephane Richard aus dem Wirtschaftsministerium ersetzt den Mann als Vizechef, dem wegen seiner radikalen Umstrukturierungen von den Gewerkschaften eine Mitschuld an den Suiziden zugesprochen wird: Louis Pierre Wenes.

Wenes habe – so heißt es in einem Kommunique an die Presse – France-Telecom-Chef Didier Lombard darum gebeten, gehen zu dürfen. Nach Ansicht einiger Gewerkschaften müsste allerdings nicht nur die Nummer Zwei gehen, sondern auch Lombard, der in einem firmeninternen Video über seine toten Angestellten gesagt hatte, sie seien wohl unterbeschäftigt gewesen. In den vergangenen 18 Monaten nahmen sich 24 Angestellte das Leben. In Abschiedsbriefen war immer wieder von unerträglichen Arbeitsbedingungen die Rede gewesen.