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Französischer Geheimdienst warnt vor Arschbomben

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Französischer Geheimdienst warnt vor Arschbomben

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Der französische Geheimdienst hat vor einer neuen Art von Selbstmordattentätern gewarnt, die bei herkömlichen Sicherheitschecks nicht entdeckt werden kann. Sie transportieren Sprengstoff in Form eines Zäpfchens im eigenen Körper.

Sicherheitsexperten beurteilen die Erfolgsaussichten eines Anschlages mit “Zäpfchen-Bomben” allerdings äußerst skeptisch. Zu gering sei zum einen die transportierbare Sprengstoffmenge: “Die Wirkung, wie wir feststellen konnten, ist beschränkt, denn es sind nur wenige hundert Gramm Sprengsstoff und der Körper besteht zum größten Teil aus Wasser und das dämpft die Wucht der Detonation”, erklärt Charles Lauby von dem auf Schutz vor Terroranschlägen spezialisierten Unternehmen SEMA World. Im vergangenen August hatte sich ein “Zäpfchen-Bomber” in der Villa des saudi-arabischen Vize-Innenministers auf diese Art in die Luft gesprengt. Der Minister blieb unverletzt. “Der Attentäter war durchsucht worden. Das ist die Perversität von Al Kaida, Menschen angzugreifen, die Symbole im Kampf gegen den Terrorismus sind”, sagt Anti-Terror-Experte Louis Caprioli. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden muss die neue Anschlagmethode dennoch zu verschärften Fluggastkontrollen führen.