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Strauss-Kahn: Vorsicht vor verfrühter Entwarnung

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Strauss-Kahn: Vorsicht vor verfrühter Entwarnung

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Auf dem Treffen von Weltbank und IWF in Istanbul mahnte der Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn, angesichts der Zeichen für eine Konjunkturwende nicht verfrüht Entwarnung zu geben.

Die Erholung werde schleppend sein, die steigende Arbeitslosigkeit werde lange Schatten werfen, so Strauss-Kahn. Er sagte: “Wir hier beim Internationalen Währungsfonds gehen davon aus, dass das weltweite Wachstum im Jahr 2010 um die drei Prozent betragen wird. Das ist nicht viel, aber es ist ein guter Anfang. Die Welt nach der Krise wird und muss eine andere Welt sein. Wir müssen der Realität ins Auge schauen und uns nach ihr richten.” Die Mitglieder des IWF versprachen 500 Milliarden Dollar (340 Milliarden Euro) mehr beizutragen, davon sollen 125 Milliarden Euro von der EU kommen. China gehört mit Brasilien, Indien und Russland zu den Vorreitern bei der Forderung nach einer Reform der IWF-Machtstrukturen. Sie pochen darauf, dass jede Erhöhung ihrer Beiträge an einen Ausbau ihrer Stimmrechte gekoppelt werden muss.