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Zelaya stellt Ultimatum

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Zelaya stellt Ultimatum

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Im Machtkampf in Honduras verhärten sich die Fronten. Erstmals verhandelten die Konfliktparteien auf honduransichem Boden über eine Beilegung der Staatskrise. Zu Beginn der Gespräche bestand der gestürzte Präsident Manuel Zelaya ultimativ darauf, bis zum 15. Oktober wieder als Staatschef eingesetzt zu werden.

“Wir stimmen alle darin überein, dass die de facto Regierung automatisch ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen von Bevölkerung und internationaler Gemeinschaft verliert, wenn ich nicht bis Mitte Oktober wiedereingesetzt worden bin. Dann ist auch der Kalender für Neuwahlen hinfällig”, drohte Zelaya. Zelayas Gegenspieler, Interims-Präsident Roberto Micheletti erklärte, er werde nicht zurücktreten, wenn nicht gleichzeitig Zelaya seine Ansprüche zurücknehme. Die Polizei ging mit Tränengas gegen Zelayas Anhänger vor.