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NASA läßt es auf dem Mond krachen

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NASA läßt es auf dem Mond krachen

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Die NASA-Sonde “LCROSS” ist am Freitagmittag MESZ wie geplant auf dem Mond eingeschlagen. Zunächst schlug die zwei Tonnen schwere letzte Stufe der Trägerrakete “Centaur” mit rund 9000 Kilometern pro Stunde in den eisigen Mondkrater Cabeus ein. Vier Minuten später folgte die Sonde selbst. Sie maß in der Zwischenzeit die Zusammensetzung der Staubwolke, die das Geschoß aufgewirbelt hatte.

Mit der spektakulären Mission will die NASA Wasser auf dem Mond nachweisen. Indirekte Hinweise auf gefrorenes Wasser gab es bereits. Die Sonde war am 18. Juni gestartet worden. Zeitgleich flog ein weiterer Orbiter los, der jetzt den Mond umkreist. Er filmte die “Bombardierung”. Ziel der NASA-Aktion war der Krater “Cabeus A” am Südpol des Mondes. Dort kann nach Ansicht von Forschern am ehesten mit Wasser in der Form von Eis gerechnet werden.