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Zahlreiche Tote bei Erdrutschen

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Zahlreiche Tote bei Erdrutschen

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Mehr als einhundert Menschen sind bei Erdrutschen auf den Philippinen ums Leben gekommen. Noch vor Sonnenaufgang rutschte in La Trinidad gut 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila ein Berghang ab. Mehr als dreißig Häuser seien von den Erdmassen begraben worden, teilte der Provinz- Gouverneur mit: Die Bewohner seien im Schlaf überrascht worden. In einem anderen Ort wurden zehn Häuser mit mindestens 17 Menschen erfasst. Mehrere weitere Ortschaften waren betroffen. Seit Tagen stehen die nördlichen Provinzen unter Wasser – nach sintflutartigem Regen, den am Wochenende von der Taifun “Parma” ausgelöst hatte. Er wurde zwar später zum Tropensturm herabgestuft, doch blieb er tagelang über der Region. Überall wurden Straßen und Felder überschwemmt. Flüsse traten über die Ufer. Schon am Wochenende waren mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Nur eine Woche zuvor hatte ein anderer Tropensturm (Ketsana) in Manila und Umgebung die schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren ausgelöst. Mehr als 330 Menschen kamen ums Leben.