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EU und USA setzen Bosnien-Herzegowina Frist für Reformen

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EU und USA setzen Bosnien-Herzegowina Frist für Reformen

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Die Europäische Union und die USA haben Bosnien-Herzegowina eine Frist gesetzt, um mit tiefgreifenden Reformen die Selbstblockade des Balkanlandes zu beenden. Bis zum 20.Oktober sollen sich die beiden von den Serben beziehungsweise von Kroaten und Moslems regierten Landesteile auf eine Verfassungsänderung einigen, sagte der schwedische Außenminister Carl Bild als gegenwärtiger EU-Ratspräsident. Bosnien und seine Führer müssten selbst für Fortschritte sorgen, und zwar jetzt, betonte Bildt und fügte hinzu, dass der Rest der Region auf dem Weg in die EU nicht warten könne, diese Länder wollten vorankommen, und Bosnien sollte Teil dieses Prozesses sein.

An dem Treffen in Sarajevo mit allen Spitzenpolitikern des Landes nahm auch der stellvertretende amerikanische Außenminister Jim Steinberg teil. Am Rande bekunden Demonstranten ihr Mißfallen. Wenn bis zum 20.Oktober eine Einigung zustande kommt, will Bildt nach eigenem Bekunden gemeinsam mit US-Diplomaten und EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn erneut in die bosnische Hauptstadt kommen.